Auf Metalhenge und umzu
Der Schatten der Erde an der Atmosphäre der Erde

Der dünne rote Strich markiert in etwa die Grenze des mit der Zeit ansteigenden Erdschattens.

Die Erde wirft immer einen Schatten, denn sie wird immer von der Sonne beleuchtet. Man sieht man ihn, wenn der Schatten auf dem Mond fällt: Dann haben wir eine Mondfinsternis.
Aber man kann ihn manchmal auch direkt nach Sonnenuntergang erkennen. Er sieht aus wie eine blau-graue Wolke am Horizont, oft ist darüber der Gürtel der Venus, die Gegendämmerung, zu sehen. Je weiter die Sonne absinkt, desto höher steigt der Erdschatten. Der Schatten der Erde an der eigenen Atmosphäre ist eines der Phänomene, die man nur wahrnimmt, wenn man sie kennt.

Astronomie trifft Vogelzug

Wie die Astronomie fasziniert auch das Phänomen Vogelzug die Menschen seit jeher. Auf dem
höchsten Berg Bremens, dem Müllberg, kann beides zusammen am Sonntag, 18. Oktober, ab 10 Uhr,
erlebt werden. Die Erhebung ist bei Astronomen und Vogelbeobachtern gleichermaßen beliebt.
Auf dem „Gipfel“ des Müllbergs thront die Installation Metalhenge, die dem bekannten
Stonehenge nachempfunden ist und durch ihre exakte Ausrichtung für die Himmelsbeobachtung
genutzt werden kann. Dies und mehr erläutern Henri Röpke und Nelly Toppe vom Olbers-
Planetarium in ihrem Vortrag direkt vor Ort.
Vögel schauen nachts in die Sterne, denn sie orientieren sich daran auf ihrem Zug zwischen Sommer-
und Winterquartier. Nachtflüge von beispielsweise Gänsen sind üblich, wenn der Wind günstig für sie
steht. So sparen sie Energie auf ihrem manchmal mehrere tausend Kilometer langen Weg. Tagsüber
folgen sie gern großen Flüssen und anderen Landmarken. Vom Müllberg aus lässt sich der Zug
unterschiedlicher Vögel gut beobachten. Gemeinsam mit Kyra Behrje vom NABU Bremen lernen
Teilnehmende dieses besondere Naturschauspiel kennen. Die vorbeiziehenden Vögel selbst zu
bestimmen, kann mit der erfahrenen Vogelkundlerin im Anschluss gemeinsam geübt werden.
Vorkenntnisse sind nicht nötig und Anfänger gerne gesehen. Wer ein eigenes Fernglas hat, darf es
gerne mitbringen.

Foto: Henri Röpke/Marlon Mehrstedt, Olbers-Planetarium

Rotmilan, © Olaf Titko/NABU

Treffpunkt ist am 18. Oktober um 10 Uhr auf dem Müllberg an der Installation Metalhenge.
Parkplätze sind am Müllberg vorhanden.
Die Kosten für die Veranstaltung betragen für NABU-
Mitglieder 5, sonst 10 Euro.
Anmeldungen nimmt der NABU Bremen unter
info@NABU-Bremen.de
entgegen.

Sternenhimmelführung auf Metalhenge

Metalhenge bietet eine tolle Aussicht auf Bremen und ist auch der perfekte Ort für Sternenführungen.

Freitagabends erkunden wir den Nachthimmel, entdecken die Sternbilder und stellen uns auch ganz große Fragen: Wie riesig ist das Weltall? Können wir eines Tages zu den Sternen reisen? Sind wir allein? …

Holger Everding aus Oldenburg ist Hobby-Astronom, Mitarbeiter des Olbers-Planetariums und Betreiber des Portals meine-sternstunde.de.

Ein faszinierender Abend erwartet Sie! Als Andenken erhalten Sie ein Astro-Foto vom Veranstalter.

Die nächsten Termine:
Fr 09.10.2026  20:30 Uhr
Fr 16.10.2026  20:00 Uhr

Achtung: Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung nicht statt. Unter meine-sternstunde.de finden Sie ab 15 Uhr des jeweiligen Tages die Information, ob die Veranstaltung statt findet.

Treffpunkt: Metalhenge-Parkplatz (Fahrwiesendamm 100, 28219 Bremen)
Achtung, GoogleMaps zeigt unter der genannten Adresse eine abweichende Stelle. Bitte folgen Sie der Beschilderung „Parkplatz Metalhenge“.

Eintritt (vor Ort zu begleichen)
bei Voranmeldung 5 EUR (3 EUR ermäßigt), ohne Voranmeldung 6 EUR (4 EUR ermäßigt)

→ Anmeldeformular

Weitere Informationen unter https://meine-sternstunde.de#termine

 

Nachlese zur Herbst-Tagnachtgleiche

 

Foto: Frank Garbe

Trotz der schlechten Wetterprognosen fanden viele interessierte Besucherinnen und Besucher den Weg nach Metalhenge.

Der Künstler Thomas Roth vor der West-Stele
Foto: Marylen Nintemann, Olbers-Planetarium

Zunächst zeigte sich die Sonne von ihrer besten Seite, aber kurz vor dem Untergang versperrte ihr eine Wolke den Blick durch das Loch in der West-Stele.

Dieter Vornholz und Thomas Roth
Foto: Frank Garbe

Dafür wurde uns der Mond auf der Antares-Stele serviert:

Mondaufgang über Antares-Säule zur Herbst-Tagnachtgleiche 2026
Foto: Bärbel Plinke

Das hätte die Sonne gesehen, wenn sie durch die West-Stele geschaut hätte:

Henri Röpke, Olbers-Planetarium, Blick durch die West-Stele

Kulmination von Fomalhaut

Fomalhaut ist der hellste Stern im Sternbild Südlicher Fisch und er gehört zu den 20 hellsten Sternen überhaupt. Allerdings steht er sehr weit südlich am Himmel und ist deshalb von Bremen aus nur selten zu sehen.
Da die Deklination von Fomalhaut (seine „himmlische Breite“) fast identisch ist mit der Deklination des Mondes bei größter Südbreite (-29° 37′), so lässt sich seine Bahn in den Löchern für die Kulmination des Mondes bei größter Südbreite beobachten. Es ist Marlon Mehrstedt vom Olbers-Planetarium gelungen, kurz nach Mitternacht am 5.9.2026 eine solche Passage zu fotografieren.

Marlon Mehrstedt, Olbers-Planetarium: Kulmination von Fomalhaut

Kulmination von Fomalhaut – unterlegt mit Stellarium

Tagundnachtgleiche am 23.9.2026

 Nur zur Tagundnachtgleiche geht die Sonne im Osten auf und im Westen unter – das ist besonders gut auf Metalhenge zu erleben. In einem Loch in der West-Stele kann man vom Mittelpunkt der Anlage – aus einer Augenhöhe von 1,50 Metern – den Untergang der Sonne zur Tagundnachtgleiche um 19:18 Uhr genau durch dieses Loch beobachten.

Foto: Henri Röpke; Olbers-Planetarium

Vielleicht wird man mit Hilfe dieses Loches in den nächsten Jahren und Jahrhunderten den Gregorianischen Kalender verifizieren: Alle vier Jahre ein Schalttag.

Die Schaltregel lautet weiter: Alle vollen Jahrhunderte kein Schalttag, alle vollen 400 Jahre doch.

In der Zwischenzeit werden am 23.9.2026 ab 18:30 Uhr der Künstler Thomas Roth, der Astronom Dieter Vornholz und Mitarbeitende vom Olbers-Planetarium auf Metalhenge anwesend sein, um Fragen zu beantworten.

Der Mond bedeckt Venus am 14.9.2026
 

Leider versteckten sich Mond und Venus hinter einem dünnen Wolkenschleier, so dass von Metalhenge aus die Bedeckung nicht zu sehen war. Erst am Nachmittag gelang es Normann Stenschke vom Olbers-Planetarium die beiden zu entdecken. Seit dem Mittag war der Mond schon rund drei Druchmesser weiter gewandert.

Am 14.9.2026 wird der Mond kurz nach Mondaufgang im Süd-Osten Venus bedecken. Um 11:37 Uhr MESZ wird Venus am unbeleuchteten Teil der schmalen Mondsichel hinter den Mond verschwinden. Da Mond und Venus dann noch so niedrig stehen, kann man das kaum beobachten. Um 12:39 Uhr MESZ erscheint Venus wieder am hellen Mondrand.

Beim Aufsuchen dürfte der Mond wohl keine große Hilfe sein. Ein Fernglas ist notwendig, aber Vorsicht: Die Sonne nur 41 Grad entfernt.
Mitarbeitende vom Olbers-Planetarium werden ab 11:00 Uhr auf Metalhenge anwesend sein und Hilfen geben.

Mehr Informationen dazu im Newsletter des Olbers-Planetariums für September 2026.

Sonnenfinsternis – Besucheransturm auf Metalhenge

Fast eine Milliarde Menschen konnte theoretisch die Sonnenfinsternis sehen – rund 5.000 haben sie real auf Metalhenge genossen. Das Wetter war hervorragend und die Stimmung beeindruckend.

Der Künstler Thomas Roth erläuterte die Idee von Metalhenge und Isabel Endemann vom Olbers-Planetarium gab Hinweise zur Beobachtung der Sonnenfinsternis und der Perseiden.

Der Sonnen-Käscher im Einsatz,
Fotograf Normann Stenschke, Lena Grote hält den Käscher, beide Olbers-Planetarium

Dieses Foto von Normann Stenschke, Olbers-Planetarium, wurde ohne Filter mit kleiner Blende
und sehr kurzer Verschlusszeit (F/14, 1/6400 s) aufgenommen.

Die folgende schöne Serie wurde von Hania Amini, @haniaminy, erstellt.

Das Windrad „putzt“ die Sonnensichel bei der Sonnenfinsternis.
Video: Hania Amini, @haniaminy

Dieses Video von Isabel Endemann, Olbers-Planetarium, zeigt zusätzlich noch den Effekt der inneren Reflexionen an den Linsen. Aber Vorsicht: Auch Smartphone-Kameras vertragen nur bedingt direkte Sonneneinstrahlung!

Dr. Florian Bertzbach wollte die Sonnenfinsternis auf Metalhenge beobachten, aber der Andrang war zu groß. Dafür entschädigte ihn der Vogel vor der Sonnensichel.

Nachlese zum 5. Geburtstag

Zum 5. Geburtstag von Metalhenge wurde auf dem Bremer Müllberg gut gefeiert. Bei tollem Wetter und klaren Sichtbedingungen war die Stimmung gut und Metalhenge zeigte sich von seiner besten Seite.

Foto: Marylen Nintemann, Olbers-Planetarium

Der Künstler Thomas Roth beschreibt die Entstehung von Metalhenge und den Erbauungsprozess vor 5 Jahren. Marlon Mehrstedt und Henri Röpke (Olbers-Planetarium) erklären die astronomische Bedeutung.

Foto: Bärbel Plinke

Passend zum 5-jährigen gab es sogar einen Metalhenge-Geburtstagskuchen. Hier in den Händen von Thomas Roth.
Ein gelungenes Fest also, dass uns mit Freuden auf die nächsten 5 Jahre blicken lässt.

Sonnenfinsternis am 12. August 2026
 

Bald ist es soweit!

Die Sonnenfinsternis beginnt am 12.8. in Bremen um 19:15 Uhr. Dann steht die Sonne schon relativ tief und eine freie Sicht zum Horizont wie auf Metalhenge ist wichtig. Das Maximum der Finsternis um 20:09 Uhr ist von Metalhenge aus noch gut zu sehen, allerdings wird die Sonne gegen 20:30 Uhr hinter dem Müllberg verschwinden, der eigentliche Sonnenuntergang ist um 21:00 Uhr. (Daten für Metalhenge)

WICHTIG: Schauen Sie niemals direkt in die Sonne, auch nicht bei einer Sonnenfinsternis. Zur Beobachtung werden spezielle Sonnenfinsternisbrillen benötigt (gewöhnliche Sonnenbrillen reichen nicht aus),  die einen geeigneten Schutz bieten. Am Tag der Veranstaltung können Brillen vor Ort erworben werden.

Diese Nacht hat aber noch mehr zu bieten – der Sternschnuppenschwarm der Perseiden wird mit Sicherheit nicht vom Mondlicht gestört, denn der ist ja gleichzeitig mit der Sonne untergegangen.
Der ideengebende Künstler Thomas Roth, der Astronom Dieter Vornholz und weitere Mitarbeitende vom Olbers-Planetarium werden ab 18:30 Uhr vor Ort sein und Informationen geben.

Mehr dazu im Newsletter des Olbers-Planetariums für August 2026.

Sternschnuppen: E. Weiß 1833, Panorama: M. Sonka, 2021

So viele und so farbige Sternschnuppen werden in der Nacht vom 12. zum 13.8.2026 sicher nicht über Metalhenge zu sehen sein, aber vielleicht doch die eine oder andere. Also bringen Sie genügend Wünsche mit! 

Partielle Mondfinsternis am 28. August 2026

In ganz frühen Morgenstunden des 28.8. tritt der Mond in den Schatten der Erde. Die partielle Phase beginnt um 04:33 Uhr in nur gut 14 Grad Höhe, das Maximum wird um 06:12 Uhr (knapp 3°) sein und um 06:35 Uhr ist Monduntergang in West-Südwest, Daten für Metalhenge. Es ist also unbedingt eine freie Horizontsichtbarkeit notwendig, wie sie besonders gut auf Metalhenge geboten wird.

Weitere Infos unter 0421 40 88 99 300

Mehr dazu im Newsletter des Olbers-Planetariums für August 2026.

 

16.7.2026 – fünf Jahre Metalhenge

5.000 Jahre alt ist Stonehenge – Metalhenge gibt es mittlerweile schon seit fünf Jahren.

Am 16.7.2026 um 20:00 Uhr werden Thomas Roth, der ideengebende Künstler von Metalhenge und Mitarbeitende vom Olbers-Planetarium anwesend sein und Erläuterungen geben.
Weitere Infos unter 0421 40 88 99 300

Nachlese zur Sommersonnenwende 2026

Der Andrang zur Sommersonnenwende war wieder sehr groß. Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite – die Sicht war so gut, dass der Funkturm in Wallhöfen in 23 km Entfernung deutlich zu erkennen war.

Foto: Henri Röpke, Olbers-Planetarium

Der Künstler Thomas Roth erläuterte die Idee von Metalhenge und Dieter Vornholz veranschaulichte den Zusammenhang zwischen der Himmelscheibe von Nebra und Metalhenge.

Foto: Marylen Nintemann, Olbers-Planetarium

Foto: Henri Röpke, Olbers-Planetarium
Dann verabschiedet sich die Sonne für dieses Jahr mit ihrem nördlichsten Sonnenuntergang.

Bremen hat ein neues Kunstwerk – und was für eins!

 

Metalhenge ist eine Kunstinstallation der anderen Art. Wie eine Kultstätte thront sie auf dem höchsten Aussichtspunkt in Bremen und ermöglicht beeindruckende Rundherumblicke. Der Name erinnert nicht zufällig an den berühmten Steinkreis Stonehenge, denn wie dieser ist Metalhenge kreisförmig angelegt und voller astronomischer Bezüge.

Nächster Termin:
Samstag, 01.08.2026, 14:00 Uhr
Dauer: 1:15
Treffpunkt: Parkplatz Fahrwiesendamm 100

Anmeldung und Infos unter: www.stattreisen-bremen.de oder 0421- 4305656.
Preis pro Person: 15,- EUR
Eine Anmeldung ist erforderlich!

StattReisen Bremen e.V.
Rembertistraße 99
28195 Bremen
Tel.: 0421-430 5656
Fax: 0421-430 5654
info@stattreisen-bremen.de

Führungen mit astronomischem Inhalt werden vom Olbers-Planetarium durchgeführt.

Sommersonnenwende & Weltyogatag auf Metalhenge

Foto: Mona Bekteši

Am Sonnstag, den 21. Juni, feiern wir gemeinsam die Sommersonnenwende und den Weltyogatag – mit einer kostenlosen Yoga-Session unter freiem Himmel.
Die Sonne erreicht ihren höchsten Stand, der Tag ist der längste des Jahres – ein besonderer Moment, um innezuhalten, tief durchzuatmen und neue Energie zu tanken.
Joni und Mona laden Dich zu einer offenen Yogastunde auf dem Metalhenge ein – einem einzigartigen Ort hoch über Bremen, mit weitem Blick in den Himmel und besonderer Atmosphäre.
Zwischen Himmel und Erde begrüßen wir gemeinsam den Sommer und feiern das Licht.
Bitte bring Deine eigene Matte oder Unterlage mit.

Wann: Sonnstag, 21.06.
Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr
Ort: Metalhenge, Fahrwiesendamm, 28219 Bremen

Kosten: kostenlos
Anmeldung: nicht erforderlich – einfach vorbeikommen

Die Veranstaltung findet bei gutem Wetter statt.

VON BREMEN AUS HOCH HINAUS:

Ein-Tages-Touren auf die Berge Norddeutschlands

Metalhenge ist nicht der höchste Gipfel in Norddeutschland, aber einzigartig:
„Schon von unten sehen wir auf dem Gipfel die rostigen Zungen, die am Firmament lecken“.

Kellner Klaus Verlag
978-3-95651-492-0
Das Buch beschreibt interessante Wanderungen zu den Erhebungen im norddeutschen Raum.
Mehr dazu auch im Weser-Kurier vom 19.12.2025.

Sternenführung auf Metalhenge

Wegen des schlechten Wetters mussten die Führung am 6. und 12.6.2026, leider ausfallen. Ein neuer Termin wird demnächst mitgeteilt.

Der Aussichtspunkt Metalhenge ist perfekt geeignet zur Erkundung des Sternenhimmels, denn er bietet viele Analogien zu Stonehenge und weist trotz der städtischen Umgebung nur geringe Lichtverschmutzung auf.
Holger Everding aus Oldenburg, Hobby-Astronom und Betreiber des Portals, bietet hier an vielen Freitagabenden astronomische Führungen.
Nach einer kurzen Einführung in die Himmelsmechanik: wie bewegt sich der Himmel und warum? lernen Sie die wichtigsten Sternbilder über Bremen und ihre uralten Mythen kennen. Sie erfahren vieles über die Wunder des Universums, über die unglaublichen Entfernungen, über die Grenzen von Raum und Zeit und über andere kaum begreifbare Fakten, die die astronomische Forschung herausgefunden hat. Wir stellen uns auch die Frage aller Fragen: sind wir allein?
Ein erlebnisreicher Abend erwartet Sie! Als Andenken erhalten Sie ein wunderschönes Astro-Foto vom Veranstalter.

Der Eintritt ist frei, um eine freiwillige Spende wird vor Ort gebeten.

Der nächste Termin
wird Ende des Sommers oder Anfang Herbst sein.

Weitere Informationen unter
https://meine-sternstunde.de/
Telefon: 0176-24159879
E-Mail: info@meine-sternstunde.de

Sommersonnenwende in der Wüste und auf dem Müllberg
Am 21.6.202 um 10:24 Uhr erreicht die Sonne in diesem Jahr ihren höchsten Punkt vor den Fixsternen. Die Sonne geht in Bremen um 04:58 Uhr auf und um 21:54 Uhr unter – damit hat der längste Tag 16 Stunden und 56 Minuten. Der Künstler Thomas Roth, der Astronom Dieter Vornholz und weitere Mitarbeitende vom Olbers-Planetarium werden ab 20:00 Uhr anwesend sein und Informationen zu Kunst und Astronomie auf Metalhenge geben. Weltweit gibt es eine Vielzahl von archäoastronomischen Bauten, die nach der Sommersonnenwende ausgerichtet sind. Kunstwerke mit astronomischem Bezug sind deutlich seltener. Eines davon ist das von der der Land-Art-Künstlerin Nancy Holt. Es sind die Sun Tunnels aus dem Jahre 1976 in der Nähe des verlassenen Ortes Lucin, in der Wüste von Utah.

Sommersonnenwende am 20. Juni 2021 bei den Sun Tunnels in der Wüste von Utah.

Es handelt sich um vier große Beton-Röhren. Die Löcher in ihnen stellen folgende Sternbilder dar: Drache, Perseus, Taube (bei uns nicht sichtbar, jedoch von den Sun Tunnels) und Steinbock.

Die gesamte Anlage ist in diesem Video (01:38) schön zu sehen, einschließlich der beeindruckenden Lichteffekte bei Auf- und Untergang zur Sonnenwende:

Hiermit die Analogie zu Metalhenge:

Die Sun Tunnels von Nancy Holt liegen viel weiter südlich als Metalhenge (41,3 Grad Nord) und deshalb sind die Abend- und Morgenweiten (der Winkel zwischen dem nördlichsten und dem südlichste Sonnenauf- bzw. -untergang) deutlich verschieden – nur 64 Grad im Vergleich zu Metalhenge mit 83 Grad.

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